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Der Imker entnimmt täglich jedem Volk den Frischpollen. Die Sammelbienen haben zuvor den Pollen in den Stock getragen und, ohne selber Schaden zu nehmen, an einer Verengung beim Flugloch, der Pollenfalle, abgestreift. Dieser Pollen muss anschliessend getrocknet gereinigt und kontrolliert werden.
Da dieses Verfahren für den einzelnen Imker äusserst aufwändig und kostenintensiv ist, gründen am 13. April 1980 dreiunddreissig Produzenten die schweizerische Pollenimkervereinigung, deren Mitgliederbestand heute bei ca. 100 Pollenimkern liegt.
In der modernen Trocknungsanlage der Schweizerischen Pollenimkervereinigung wird der Pollen der Vereinsmitglieder aus der ganzen Schweiz angenommen und getrocknet. Anschliessend wird er gereinigt, im Labor wird sein Gütezustand beurteilt und er wird in luftdicht verschlossene Gläser abgefüllt.
Der Verein organisiert auch Weiterbildungskurse, erlässt Hygienebestimmungen und übernimmt die Qualitätskontrolle. Dem Imker dient die Tatsache, dass die Vereinigung die gesamte Pollenernte übernimmt und für jeden Pollenimker seinen Anteil Pollen tiefgekühlt lagert.
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